Psychotherapie im Familien-, Paar- und Einzelsetting

“Es steht uns immer frei entsprechend jener Zukunft zu handeln, die wir uns schaffen wollen.”

Heinz von Foerster

Psychotherapie

Psychotherapie im Familien-, Paar- und Einzelsetting

Psychotherapie beschäftigt sich im Allgemeinen mit Lösen von menschlichen Problemen, denen Krankheitswert beigemessen wird. Systemische Therapie, so wie ich sie vertrete, orientiert sich jedoch nicht in erster Linie an Störungsbildern. Ihre Stärke liegt vor allem darin, Gesundheitsstörungen als Teil schwieriger Lebenslagen und zwischenmenschlicher Beziehungen zu verstehen. Der einzelne Mensch wird im Beziehungsgefüge seiner „inneren“ und “äußeren” Umwelten gesehen und es werden die Wechselwirkungsprozesse untersucht, die sich aus dieser Einbindung in Systeme ergeben. Probleme und Symptome sind somit keine Persönlichkeitsmerkmale, die den Einzelnen anhaften sondern nicht selten Lösungsversuche, die ein Gleichgewicht in einer Familie, in einem Team, in einer Gruppe aufrecht erhalten. Im therapeutischen, beraterischen Prozess geht es dann darum, die so genannte Sinnhaftigkeit des Verhaltens zu erforschen, Veränderungsziele zu erkunden, übersehene Ressourcen zu stärken und neue zu entdecken. KlientIn und Therapeutin begeben sich auf eine Entdeckungsreise mit dem Ziel Wahrnehmungs- und Handlungsspielräume zu erweitern, alternative Erzählungen von sich und anderen zu entwickeln und eine veränderte Haltung zu sich und zum Leben zu eröffnen.
Mein Angebot in psychotherapeutischen Sitzungen wendet sich an Menschen, die an psychischen oder psychosomatischen Symptomen oder Erkrankungen leiden, an Menschen, die sich mit speziellen persönlichen Fragen auseinander setzen: z.B. Trauerprozesse, schwierigen Übergängen zu neuen Lebensphasen, Familien- und Beziehungsthemen, Konflikte am Arbeitsplatz, schwierige Gewohnheiten oder Verhaltensweisen,
an Menschen
, die an einer Sinnkrise leiden, bzw. ihre Aufgabe im Leben suchen.

Ich arbeite mit einem integrativen Konzept von systemischer Therapie, in das andere therapeutische Ansätze wie z.B. Methoden von Psychodrama und systemischer Aufstellungsarbeit einbezogen werden.

Zur Frage Erstgespräch und Honorar

Eine Stellungnahme des Berufsethischen Gremiums des TLP

Die Frage nach Art und Weise, wie Erstgespräche abgewickelt werden sollen gibt immer wieder Stoff für Diskussionen. Dabei stellt sich heraus, dass von den verschiedenen PsychotherapeutInnen recht unterschiedlich vorgegangen wird. Die Bandbreite reicht von gratis bis zum vollen Psychotherapiestundensatz.
Das Erstgespräch dient zur Aufklärung formaler Inhalte, zur Erhebung anamnestischer, diagnostischer und psychodynamischer Eindrücke, sowie zur ersten Erarbeitung eines Arbeitsbündnisses und hat Einfluss auf den weiteren Prozessverlauf. Es ist somit selbstverständlich, dass das Erstgespräch mit vollem Zeitumfang 50 Minuten, wie eine psychotherapeutische Sitzung abzurechnen ist.
Das Honorar kann im Rahmen der ersten zehn antragsfreien Stunden von der KlientIn bei den Krankenkassen eingereicht werden. Dazu bedarf es einer Diagnosestellung.
Für KlientInnen, die nur formale Informationen über Setting, Methode sowie Honorar wünschen und die TherapeutIn nur kurz persönlich kennen lernen wollen, empfiehlt die Ethikkommission des TLP 15-20 Minuten kostenlos anzubieten.
Besondere Bedeutung kommt der – meist im telefonischen Erstkontakt – vorangegangenen Aufklärung der KlientIn zu. Je transparenter die PsychotherapeutIn die Bedingungen für das Erstgespräch und dessen Bedeutung vermitteln kann, desto mehr Entscheidungs- und Handlungsspielraum bekommt die KlientIn. Damit ist ein unkomplizierter und klarer Beginn gegeben.
Für das Berufsethischen Gremiums des TLP
Dr. phil. Jutta Lercher-Schwarzwälder

Kostenübernahme durch die Krankenversicherung:

Bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung (Diagnose nach ICD 10) besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenzuschuss durch die Krankenversicherung zu stellen. Wird dieser genehmigt, erstatten die Kassen einen Teil des an den/die Psychotherapeutin bezahlten Honorars (derzeit €21,80 für 50 Minuten Einzeltherapie) zurück. Der/die KlientIn braucht hierfür spätestens vor der zweiten Therapiesitzung eine Bestätigung des praktischen Arztes, dass ” ..aus medizinischer Sicht nichts gegen eine Psychotherapie einzuwenden ist..”

Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung in Tirol:
Für KlientInnen mit entsprechenden Diagnose und sozialer Bedürftigkeit kann ein Antrag bei der Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung als Vertragspartnerin der Tiroler Gebietskrankenkasse, der BVA sowie KUF gestellt werden. Wird der Antrag von der Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung befürwortet, übernehmen die Krankenversicherungen bei schweren krankheitswertigen psychischen und/oder psychosomatischen Störungen die Kosten einer Psychotherapie. Je nach Einkommen, zahlen die KlientInnen einen geringen Selbstbehalt.

Informationen über freie Plätze erhalten Sie gerne auf Anfrage

Kontakt

Mag.Romana Hinteregger
Boznerplatz 1/4, 6020 Innsbruck
Andreas-Hofer-Straße 4/III/256020 Innsbruck
Tel.: 0650 93 34 001
info@romanahinteregger.at

Für nähere Informationen können Sie mich gerne kontaktieren.

@ Romana Hinteregger